Klimanotstand in Anröchte nicht erforderlich?

Keinen Klimanotstand Anröchte

Die Tageszeitung „Der Patriot“ Redaktion Anröchte 14.12.2019

Am Samstag druckte „Der Patriot“ einen Teil der Haushaltsrede des Bürgermeisters Schmidt unter Anröchte ab. Leider spricht sich darin Herr Schmidt gegen den Ausruf des Klimanotstandes aus. Es würden ja ohnehin viele Sachen gemacht, die das Klima schützen und CO2 aus der Luft holen.
Dazu wird der Klimanotstand nicht nur ausgerufen. Der Klimanotstand wird ausgerufen, um das Thema Veränderung des Klimas mehr in die Bevölkerung zu bringen. Häufig hat das z.B. dazu geführt dass ein Klima Netzwerk gegründet wurde, die sich aus Firmen, Gruppen, Vereinen und Einzelpersonen zusammen setzt (so in Soest). In naher Zukunft hat das Netz die Funktion der unabhängigen Beratung oder setzt eigene Ideen um.
Ferner steht der Gemeinde nach Ausruf des Klimanotstandes weitere Quellen zur Verfügung, um Energie zu sparen und CO2 zu sparen/vermeiden und Förderungen zu erhalten.
Was in Anröchte gemacht wurde, entwächst zur Zeit Personen der Verwaltung, der Gemeinde bekannte Ingenieure (konservativ?) und nicht unabhängigen Beratern. Wie kann also eine Heizung mit Gas z.B. in den Schulen umweltfreundliche sein. Nein Gas kommt aus der Erde, wird mit großem Aufwand gefördert und transportiert. Jedes Verbrennen (schon bei der Förderung) bringt gebundenes CO2 in die Luft. Bekommen wir Frackinggas aus den USA, haben wir sogar ein sehr sehr umweltschädich gefördertes Gas in Deutschland.
Die neue Anlage in der Schule spart CO2. Früher war es normal, eine neue Heizung einzubauen, die weniger Energie verbraucht. In 10 Jahren ist diese Anlage daher überholt, sollte aber schon eher erneuert werden, da es falsch war, diese Heizung einzubauen. Heute achtet man darauf, dass die Heizung kein CO2 emittiert.
Bei jeder Neuanlagen geht es darum Alternativen zu verwenden (Pellets, Hackschnitzel). Für Anröchte bietet sich eine große Hackschnitzelanlage mit Fernwärme an.
Bäume binden CO2 erst in einigen Jahren, beim Wachstum nehmen sie nichts oder wenig auf. Viel optimaler ist der Anbau von Hanf. Hanf ist eine sehr alte Kulturpflanze, früher wurde sehr viel Papier (bis zu 90%) daraus hergestellt, weil die Cellulose viel einfacher wie beim Holz herausgelöst werden kann. Segelstoffe und Seile waren aus Hanf. Die erst Levis Jeans aus Hanfstoff, da er stabiles Segeltuch verwendete.
Das Hanfkorn wird von April bis Oktober bis zu vier Meter lang, das jedes Jahr. Hat eine lange Pfalwurzel, kann daher mit Feuchtigkeit umgehen und ist standfest.

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